Curt Schnecker – Steiermärkischer Kunstverein Werkbund
Ehemaliger Präsident

Direktionsrat Curt Schnecker

Präsident 2000 – 2020Ehren-Präsident seit 2020

* 1. November 1934† 16. August 2024

Im Werkbund

Direktionsrat Curt Schnecker

1934–2024 | Kulturorganisator, Kunstvermittler, langjähriger Präsident und Ehrenpräsident des Steiermärkischen Kunstvereins Werkbund

Direktionsrat Curt Schnecker gehört zu den prägenden Persönlichkeiten der jüngeren Geschichte des Steiermärkischen Kunstvereins Werkbund. Er wurde am 1. November 1934 in Graz geboren und starb am 16. August 2024 im 90. Lebensjahr.1 Sein Name ist mit einer langen Phase der Öffnung, Internationalisierung und organisatorischen Erneuerung des Werkbundes verbunden. Schnecker war kein Künstlerpräsident im engeren Sinn, sondern ein leidenschaftlicher Kulturvermittler, Netzwerker, Rezitator, Organisator und Ermöglicher.

Schon in jungen Jahren zeigte sich seine Nähe zu Sprache, Musik und Bühne. Während seiner Schulzeit in Graz nahm er Sprech-, Schauspiel- und Gitarrenunterricht, gehörte zur Theatergruppe „Die Spielvögel“, war Mitglied der „Styrian-Bigband“ und wirkte als „Stimme der Jugend“ im Steirischen Rundfunk mit.2 Diese frühe Verbindung von Wort, Klang und Auftritt blieb für sein späteres Wirken wichtig. Wer Curt Schnecker bei Ausstellungseröffnungen, Lesungen oder Werkbund-Abenden erlebte, begegnete keiner bloßen Verwaltungsfigur, sondern einem Mann, der Kunst durch Sprache lebendig machen konnte.

1954 maturierte Schnecker am Oeverseegymnasium in Graz und trat im selben Jahr in die Landeshypothekenanstalt für Steiermark ein.3 Dort machte er beruflich Karriere und brachte zugleich seine kulturellen Interessen in das Bankwesen ein. Ab 1974 war er alleinverantwortlich für das künstlerische Ausstellungswesen der Bank und für den Ankauf von Kunstwerken durch die Landeshypothekenbank Steiermark zuständig.4 Bis zu seiner Pensionierung hatte die Kunstsammlung der Bank einen Bestand von rund 800 Objekten erreicht.5

Diese Tätigkeit war für Schneckers späteres Werkbund-Wirken grundlegend. Er lernte, Kunst nicht nur zu betrachten, sondern Ausstellungen zu organisieren, Künstlerinnen und Künstler zu begleiten, Publikum zu gewinnen, Räume zu bespielen und Kunstankäufe institutionell zu verantworten. Er verband kaufmännische Genauigkeit mit kultureller Sensibilität. Genau diese Mischung wurde später für den Werkbund besonders wertvoll.

1984 wurde Curt Schnecker auf Initiative des damaligen Grazer Kulturstadtrates Hofrat Dr. Heinz Pammer in den Vorstand des Steiermärkischen Kunstvereins Werkbund aufgenommen.6 Nach Pammers Tod 1986 wurde Schnecker mit der alleinigen Geschäftsführung des Vereins betraut.7 Damit trat er in einer Zeit wachsender organisatorischer Anforderungen in die Verantwortung: Der Werkbund hatte eine lange Geschichte, brauchte aber neue Formen der Sichtbarkeit, neue Kontakte und eine verlässliche Struktur für die laufende Ausstellungstätigkeit.

Seit 1990 wirkte Schnecker als geschäftsführender erster Vizepräsident, seit Jänner 1999 als geschäftsführender Präsident des Steiermärkischen Kunstvereins Werkbund.8 Die Stadt Graz nennt 1999 als Jahr seiner Ernennung zum Präsidenten.9 Die Vereinsüberlieferung spricht im Zusammenhang mit seiner Amtsübergabe 2020 von zwanzig Jahren Präsidentschaft.10 Historisch sauber lässt sich daher sagen: Schnecker führte den Werkbund ab dem Ende der 1990er-Jahre bis 2020 und prägte ihn über rund zwei Jahrzehnte als Präsident.

Seine Präsidentschaft stand unter dem Zeichen der Öffnung. Unter Schnecker erweiterte sich das Profil des Werkbundes über die klassischen Bereiche der bildenden Kunst und Literatur hinaus. In seinem eigenen Präsidialtext zum 150-jährigen Jubiläum hielt er fest, dass sich der Verein unter seiner Leitung auch der Objekt- und Materialkunst, Keramik, Tapisserie, Glaskunst, künstlerischen Fotografie und Musik öffnete.11 Diese Erweiterung war nicht bloß eine Aufzählung neuer Sparten, sondern Ausdruck eines veränderten Kunstverständnisses: Der Werkbund sollte ein Raum für unterschiedliche künstlerische Ausdrucksformen sein.

Damit führte Schnecker eine alte Werkbund-Idee in die Gegenwart. Schon der historische Werkbund-Gedanke verband Kunst, Handwerk, Gestaltung und Öffentlichkeit. Schnecker übersetzte diesen Gedanken in eine Zeit, in der Kunst nicht mehr nur in Malerei, Grafik und Skulptur gedacht werden konnte. Material, Objekt, textile Kunst, Fotografie, Musik, Lesung und performative Formen erhielten im Verein mehr Raum. Der Werkbund wurde dadurch breiter, lebendiger und für jüngere beziehungsweise interdisziplinär arbeitende Künstlerinnen und Künstler zugänglicher.

Ein zentrales Instrument dieser Öffnung war die Werkbundgalerie in der Heinrichstraße 10 in Graz. Schnecker rief die erste werkbundeigene Galerie 1994 ins Leben; sie war vor allem der Förderung des künstlerischen Nachwuchses und dem Künstleraustausch innerhalb Europas gewidmet.12 Über viele Jahre betreute er diese Galerie persönlich.13 Sie wurde zu einem festen Ort der Begegnung: für Personalausstellungen, literarische Abende, internationale Gäste, junge Positionen und den regelmäßigen Kontakt zwischen Verein, Künstlern und Publikum.

Im Jubiläumskatalog von 2016 wird die Bedeutung der Werkbundgalerie ausdrücklich beschrieben. Seit ihrer Gründung 1994 hätten rund 150 Künstlerinnen und Künstler dort im Rahmen von Personalausstellungen ihr aktuelles Schaffen präsentieren können; außerdem fanden literarische Abende statt, durch die auch diese Sparte des Vereins zu Wort kam.14 Die Galerie war damit nicht nur ein Ausstellungsraum, sondern ein lebendiger Arbeitsort des Vereins.

Schnecker war in dieser Galerie weit mehr als ein organisatorischer Leiter. Er begrüßte, eröffnete, führte ein, moderierte und rezitierte. In den überlieferten Ausstellungsankündigungen der Jahre 2012 bis 2018 erscheint er immer wieder als Präsident, der Ausstellungen eröffnete, Künstlerinnen und Künstler vorstellte und Lesungen gestaltete.15 Sogar literarische Abende, etwa mit Texten von Fritz Grünbaum oder Erich Kästner, wurden durch ihn geprägt.16 Diese Verbindung von Kunst und Wort war ein besonderes Kennzeichen seiner Präsidentenzeit.

Eine weitere zentrale Leistung Schneckers war die Internationalisierung des Werkbundes. Bereits in seiner frühen vereinsbiografischen Darstellung wird als Hauptanliegen die „Verjüngung und Verlebendigung“ des Werkbundes durch die Aufnahme interessanter, qualitätsvoller Künstlerinnen und Künstler aus Graz, der Steiermark und dem europäischen Ausland genannt; zugleich sollte die internationale Vernetzung des Vereins durch Künstler- und Kunstaustausch innerhalb Europas gestärkt werden.17

1998 gelang auf Schneckers Betreiben die Aufnahme des Steiermärkischen Kunstvereins Werkbund in die European Federation of Artists’ Colonies, kurz Euro Art, mit Sitz in Brüssel.18 Die Stadt Graz hebt hervor, dass der Werkbund dadurch als einziger österreichischer Verein in diese bei der EU in Brüssel akkreditierte Organisation aufgenommen wurde.19 1999 wurde Schnecker Vizepräsident von Euro Art.20

Diese internationale Einbindung hatte konkrete Folgen. Schnecker organisierte und begleitete Kollektivausstellungen in europäischen Hauptstädten und Künstlerorten, unter anderem in Brüssel, Paris, London und Ljubljana.21 Im Kulturhauptstadtjahr Graz 2003 realisierte er als Euro-Art-Vizepräsident gemeinsam mit dem Werkbund das internationale Kunstprojekt „Urban Space – Nature Space“ im Grazer Künstlerhaus.22 Damit wurde der Werkbund in einem europäischen Kulturzusammenhang sichtbar.

Für Graz und die Steiermark war diese internationale Öffnung wichtig. Schnecker verstand den Werkbund nicht als abgeschlossenen lokalen Verein, sondern als Teil eines europäischen Netzwerks. Künstleraustausch bedeutete für ihn nicht nur Repräsentation, sondern Begegnung: steirische Künstlerinnen und Künstler sollten im Ausland sichtbar werden, während internationale Gäste in Graz eine Plattform finden konnten.

Gleichzeitig blieb Schnecker dem lokalen Kunstleben eng verbunden. Der Werkbund stellte weiterhin regelmäßig im Grazer Künstlerhaus aus, das seit seiner Eröffnung 1952 eine wichtige künstlerische Heimat des Vereins war.23 Daneben bespielte der Verein die Werkbundgalerie in der Heinrichstraße und weitere regionale Orte. Diese Verbindung von Künstlerhaus, eigener Galerie, regionalen Ausstellungen und internationalen Projekten war typisch für seine Vereinsführung.

Die Themenausstellungen der 2000er- und 2010er-Jahre zeigen diesen Anspruch besonders deutlich. Schnecker regte Ausstellungen an, die künstlerische Positionen nicht nur nebeneinanderstellten, sondern unter gemeinsame Themen brachten. Im Künstlerhaus wurden etwa Projekte gezeigt, die sich auf literarische oder kulturgeschichtliche Vorlagen bezogen; die Werkbund-Ausstellung „Hölle“ im Jahr 2013/14 griff Alfred Kubins „Die andere Seite“ als künstlerischen Ausgangspunkt auf.24 Schnecker verstand solche Themen nicht als Einschränkung, sondern als Anstoß zur künstlerischen Auseinandersetzung.

Auch der Tag der offenen Tür 2018 in der Werkbundgalerie zeigt die Breite, die der Verein unter Schnecker entwickelt hatte. Neben Malerei, Skulptur, Porträt, Collage und Kinderkunst wurden Musik, Tango, literarischer Salon und performative Elemente in ein ganztägiges Programm eingebunden.25 Der Werkbund erschien hier als lebendige Kunstgemeinschaft, nicht nur als Ausstellungsverein.

Schnecker war zudem kulturell weit über den Werkbund hinaus engagiert. Die Stadt Graz nennt ihn als Generalsekretär der Aktion Künstlerhilfe sowie als Vorstandsmitglied des Europazentrums Graz, der Österreichisch-Slowenischen Gesellschaft und der Kulturgeschichtlichen Gesellschaft am Joanneum.26 Seit 1998 war er Präsident der Ernst-und-Rosa-von-Dombrowski-Stiftung beziehungsweise des Dombrowski-Stiftungsfonds, der jährlich Preise an bildende Künstler, Schriftsteller oder Komponisten zeitgenössischer Kunst vergibt.27

Besonders eng war seine Verbindung zur österreichisch-slowenischen Freundschaft. Der Verein Österreichisch-slowenische Freundschaft Graz führt Curt Schnecker als langjährigen ersten Vizepräsidenten, Präsidenten des Ernst-und-Rosa-von-Dombrowski-Stiftungsfonds und Ehrenpräsidenten des Steiermärkischen Kunstvereins Werkbund.28 Auch hier zeigt sich sein Grundzug: Schnecker dachte Kultur als Verbindung über Grenzen hinweg.

Seine Arbeit wurde vielfach ausgezeichnet. Die Stadt Graz nennt das Silberne Ehrenzeichen der Stadt Graz, das Goldene Ehrenzeichen der Stadt Graz, das Große Ehrenzeichen des Landes Steiermark und das Goldene Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich.29 Mit Gemeinderatsbeschluss vom 15. März 2007 wurde Curt Schnecker zum Bürger der Stadt Graz ernannt.30 2014 erhielt er zudem das Große Goldene Ehrenzeichen des Landes Steiermark; das Land würdigte dabei ausdrücklich seinen Einsatz für das künstlerische Ausstellungswesen, für den Künstlernachwuchs und für den Kunstaustausch in Europa.31

Diese Ehrungen zeigen die hohe Wertschätzung, die Schnecker weit über den Werkbund hinaus genoss. Sie galten nicht einem einzelnen Werk, sondern einem jahrzehntelangen kulturellen Dienst: der Förderung von Künstlerinnen und Künstlern, der Organisation von Ausstellungen, der Vernetzung von Institutionen und der Öffnung von Kunst für ein breites Publikum.

Am 22. Juni 2020 fand die Generalversammlung statt, in der Curt Schnecker seine Funktion zurücklegte. Im Protokoll wird festgehalten, dass er sich bei der „Werkbund-Gemeinschaft“ für die ausgezeichnete Zusammenarbeit über viele Jahre bedankte und auf eine zwanzigjährige Präsidentschaft zurückblickte.32 Dr. Bernd Holasek wurde zum neuen Präsidenten gewählt; Curt Schnecker wurde zum Ehrenpräsidenten ernannt.33

Die offizielle Mitteilung zur Staffelübergabe beschreibt ihn als umtriebigen ehemaligen Werkbundchef, vielen Kunstfreunden durch Eröffnungsreden bei Vernissagen und Lesungen bekannt, der der Kunstszene als Ehrenpräsident erhalten blieb.34 Zugleich wurde er aus Dankbarkeit für seine jahrzehntelange Tätigkeit geehrt.35 Diese Würdigung passt zu seinem Wesen: Schnecker war nicht nur Funktionär, sondern Gesicht und Stimme des Vereins.

Der Werkbund gab seinen Tod am 23. August 2024 bekannt. In der Mitteilung wird Curt Schnecker als langjähriger Präsident und Ehrenpräsident, Bürger der Stadt Graz, Präsident des Ernst-und-Rosa-von-Dombrowski-Stiftungsfonds und Vizepräsident des Vereins Österreichisch-slowenische Freundschaft Graz gewürdigt.36 Auch der Grazer Gemeinderat gedachte seiner im September 2024 und bezeichnete ihn als tatkräftigen und feinsinnigen Förderer der Kunst, der eng mit Graz verbunden war.37

Für den Steiermärkischen Kunstverein Werkbund steht Curt Schnecker für eine lange Phase der Präsenz, der Öffnung und der persönlichen Hingabe. Er verjüngte den Verein, erweiterte seine künstlerischen Sparten, stärkte die Werkbundgalerie, pflegte die Ausstellungstätigkeit im Künstlerhaus und brachte den Verein in europäische Netzwerke ein. Vor allem aber gab er dem Werkbund über zwei Jahrzehnte eine unverwechselbare Stimme.

Seine Präsidentenpersönlichkeit war geprägt von Energie, Sprachkraft und Nähe zu den Menschen. Schnecker konnte Künstlerinnen und Künstler ermutigen, Kunstfreunde begeistern, öffentliche Stellen einbinden und internationale Kontakte pflegen. Er verstand Kunstvereinsarbeit nicht als Verwaltung, sondern als lebendiges Beziehungsgeflecht. In diesem Sinn war er ein Ermöglicher: einer, der Räume öffnete, Menschen zusammenbrachte und Kunst sichtbar machte.

Für die jüngere Geschichte des Werkbundes bleibt Curt Schnecker eine Schlüsselfigur. Unter seiner Leitung wurde der Verein breiter, internationaler und stärker in der Stadt verankert. Die Werkbundgalerie in der Heinrichstraße, die Themenausstellungen, die literarischen Abende, die europäischen Kontakte und die Förderung des Künstlernachwuchses tragen deutlich seine Handschrift. Sein Wirken zeigt, dass ein Kunstverein nicht nur aus Statuten, Ausstellungen und Mitgliedslisten besteht, sondern aus Persönlichkeiten, die ihm über Jahre hinweg Herz, Stimme und Richtung geben.

Fußnoten

  1. Steiermärkischer Kunstverein Werkbund: Trauermitteilung vom 23. August 2024; Curt Schnecker starb am 16. August 2024 im 90. Lebensjahr. Quelle
  2. Stadt Graz: „Curt Schnecker – Bürger der Stadt Graz“, zu Sprech-, Schauspiel- und Gitarrenunterricht, Theatergruppe „Die Spielvögel“, „Styrian-Bigband“ und „Stimme der Jugend“. Quelle
  3. Stadt Graz: „Curt Schnecker“, Matura am Oeverseegymnasium 1954 und Eintritt in die Landeshypothekenanstalt für Steiermark. Quelle
  4. Stadt Graz: „Curt Schnecker“, ab 1974 alleinverantwortlich für das künstlerische Ausstellungswesen und den Ankauf von Kunstwerken durch die Landeshypothekenbank Steiermark. Quelle
  5. Biografische Unterlagen Curt Schnecker / Club Carriere: Kunstsammlung der Bank bis 1994 mit rund 800 Objekten. Quelle
  6. Stadt Graz: „Curt Schnecker“, Aufnahme in den Vorstand des Steiermärkischen Kunstvereines Werkbund 1984. Quelle
  7. Biografische Unterlagen Curt Schnecker / Club Carriere: Nach dem Ableben Heinz Pammers 1986 wurde Schnecker als erster Vizepräsident mit der alleinigen Geschäftsführung des Steiermärkischen Kunstvereins Werkbund betraut. Quelle
  8. Biografische Unterlagen Curt Schnecker / Club Carriere: seit 1990 geschäftsführender erster Vizepräsident, seit Jänner 1999 geschäftsführender Präsident. Quelle
  9. Stadt Graz: „Curt Schnecker“, 1999 zum Präsidenten des Steiermärkischen Kunstvereins Werkbund ernannt. Quelle
  10. Protokoll der Generalversammlung vom 22. Juni 2020: Curt Schnecker blickt auf eine zwanzigjährige Präsidentschaft zurück und legt seine Funktion zurück.
  11. Werkbund-Katalog 2016 / Präsidialtext Curt Schnecker: Öffnung des Vereins über bildende Kunst und Literatur hinaus zu Objekt- und Materialkunst, Keramik, Tapisserie, Glaskunst, künstlerischer Fotografie und Musik.
  12. Biografische Unterlagen Curt Schnecker / Club Carriere: Gründung der werkbundeigenen Galerie 1994 zur Förderung des Künstlernachwuchses und des europäischen Künstleraustausches. Quelle
  13. Stadt Graz: „Curt Schnecker“, jahrelange Betreuung der vereinseigenen Werkbundgalerie in der Heinrichstraße. Quelle
  14. Werkbund-Katalog 2016: Werkbundgalerie Heinrichstraße 10; seit Gründung 1994 rund 150 Künstlerinnen und Künstler mit Personalausstellungen sowie literarische Abende.
  15. Interne Ausstellungsliste des Steiermärkischen Kunstvereins Werkbund: zahlreiche Ausstellungseröffnungen in der Werkbundgalerie durch Direktionsrat Curt Schnecker als Präsident.
  16. Interne Ausstellungsliste des Steiermärkischen Kunstvereins Werkbund: Lesungen mit Curt Schnecker, unter anderem zu Fritz Grünbaum und Erich Kästner, in der Werkbundgalerie Heinrichstraße.
  17. Biografische Unterlagen Curt Schnecker / Club Carriere: Hauptanliegen Verjüngung, Verlebendigung und Internationalisierung des Steiermärkischen Kunstvereins Werkbund. Quelle
  18. Biografische Unterlagen Curt Schnecker / Club Carriere: Aufnahme des Werkbundes in Euro Art 1998 auf Betreiben Schneckers. Quelle
  19. Stadt Graz: „Curt Schnecker“, Aufnahme des Werkbundes als einziger österreichischer Verein in die bei der EU in Brüssel akkreditierte „EURO ART“. Quelle
  20. Biografische Unterlagen Curt Schnecker / Club Carriere: Ernennung zum Vizepräsidenten von Euro Art 1999. Quelle
  21. Biografische Unterlagen Curt Schnecker / Club Carriere: Organisation von Kollektivausstellungen gemeinsam mit Euro Art in europäischen Hauptstädten wie Brüssel, Paris, London und Ljubljana. Quelle
  22. Stadt Graz: „Curt Schnecker“, Kunstprojekt „URBAN SPACE – NATURE SPACE“ im Kulturhauptstadtjahr Graz 2003; ergänzend Club Carriere zur Organisation und Abwicklung im Grazer Künstlerhaus. Quelle Stadt Graz; Quelle Club Carriere
  23. Werkbund-Katalog 2016: Gemeinschaftsausstellungen des Steiermärkischen Kunstvereins Werkbund im Grazer Künstlerhaus seit dessen Eröffnung 1952.
  24. Interne Unterlagen „Künstlerhaus Graz“ / Ausstellung „Hölle“ 2013/14, mit einem Text von Curt Schnecker zum künstlerischen Dialog mit Alfred Kubins „Die andere Seite“.
  25. Interne Ausstellungsliste des Werkbundes: Tag der offenen Tür am 22. Juni 2018 in der Werkbundgalerie Heinrichstraße mit Malerei, Skulptur, Porträt, Collage, Musik, literarischem Salon und weiteren Programmpunkten.
  26. Stadt Graz: „Curt Schnecker“, Generalsekretär der Aktion Künstlerhilfe, Vorstandsmitglied des Europazentrums Graz, der Österreichisch-Slowenischen Gesellschaft und der Kulturgeschichtlichen Gesellschaft am Joanneum. Quelle
  27. Land Steiermark: Stiftungen und Fonds, Ernst-und-Rosa-Dombrowski-Stiftungsfonds, Vergabe eines jährlichen Preises an bildende Künstler, Schriftsteller oder Komponisten zeitgenössischer Kunst; ergänzend VÖSF Graz zu Schnecker als Präsident des Stiftungsfonds. Quelle Land Steiermark; Quelle VÖSF Graz
  28. Verein Österreichisch-slowenische Freundschaft Graz: Ehrenmitglieder, Dir. Rat Curt Schnecker als langjähriger erster Vizepräsident des VÖSF Graz, Präsident des Ernst-und-Rosa-von-Dombrowski-Stiftungsfonds und Ehrenpräsident des Steiermärkischen Kunstvereins Werkbund. Quelle
  29. Stadt Graz: „Curt Schnecker“, Silbernes und Goldenes Ehrenzeichen der Stadt Graz, Großes Ehrenzeichen des Landes Steiermark und Goldenes Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich. Quelle
  30. Nachruf der Stadt Graz / Gemeinderat vom 19. September 2024: Ernennung zum Bürger der Stadt Graz mit Gemeinderatsbeschluss vom 15. März 2007. Quelle
  31. Land Steiermark: „Große Goldene Ehrenzeichen verliehen“, 26. November 2014; Würdigung Schneckers für das künstlerische Ausstellungswesen der Landeshypothekenanstalt, den Künstlernachwuchs und den Kunstaustausch in Europa. Quelle
  32. Protokoll zur Generalversammlung des Steiermärkischen Kunstvereins Werkbund vom 22. Juni 2020: Schnecker bedankt sich bei der Werkbund-Gemeinschaft und blickt auf zwanzig Jahre Präsidentschaft zurück.
  33. Protokoll zur Generalversammlung vom 22. Juni 2020: Curt Schnecker legt seine Funktion zurück; Dr. Bernd Holasek wird neuer Präsident; Curt Schnecker wird Ehrenpräsident.
  34. Steiermärkischer Kunstverein Werkbund: „Staffelübergabe beim Steiermärkischen Kunstverein Werkbund“, Curt Schnecker legt nach zwanzig Jahren Präsidentschaft sein Amt nieder und bleibt Ehrenpräsident. Quelle
  35. Steiermärkischer Kunstverein Werkbund: „Staffelübergabe“, Ehrung Schneckers für jahrzehntelange Tätigkeit. Quelle
  36. Steiermärkischer Kunstverein Werkbund: Trauermitteilung vom 23. August 2024, Würdigung als langjähriger Präsident und Ehrenpräsident, Bürger der Stadt Graz, Präsident des Dombrowski-Stiftungsfonds und Vizepräsident des Vereins Österreichisch-slowenische Freundschaft Graz. Quelle
  37. Stadt Graz: Nachruf im Gemeinderat vom 19. September 2024; Curt Schnecker als tatkräftiger und feinsinniger Förderer der Kunst. Quelle