Ruth Barg  Werkbundmitglied seit 1987 Geboren 1947 in Kapfenberg / Steiermark Literatur: Lyrik, Aphorismen, Kurzprosa, Satire  Ruth Barg gehört zu jenen literarischen Stimmen der Steiermark, die nicht laut auftreten müssen, um nachzuklingen. Ihre Texte entstehen aus genauer Beobachtung, aus innerer Sammlung und aus einem feinen Gespür für Zwischentöne. Sie schreibt vorwiegend Lyrik, Aphorismen und Kurzprosa – verdichtete Formen, in denen jedes Wort Gewicht bekommt.  Geboren 1947 in Kapfenberg, führte sie ihr Berufsweg zunächst nicht in den Literaturbetrieb, sondern in die Arbeitswelt eines Industriebetriebes, wo sie lange als Sekretärin tätig war. Gerade diese Nähe zum gelebten Alltag, zu seinen Verletzlichkeiten, Hoffnungen und Brüchen, prägt ihre Sprache. Ruth Barg schreibt nicht aus Distanz, sondern aus Erfahrung; ihre Literatur sucht das Wesentliche hinter dem Offensichtlichen.  Ihre Gedichte und Prosatexte erschienen in zahlreichen Anthologien und Literaturzeitschriften, darunter „Reibeisen“, „Brucker Literaturturm“, „Lichtungen“, „Delta der Lyrik“, „Kapfenberger Anthologie“, „Poesie International“, „Marianne Hainisch“ und „Aldebaran“. Mit dem Lyrikband „Augurenlächeln“ erschien 1989 eine eigenständige Buchpublikation; weitere Gedichtbände wie „Ursachloser Schimmer eines Traums“, „Verkohltes Licht“ und „Aschenflug – Flugasche“ erweitern ihr literarisches Werk. Die Österreichische Gesellschaft für Literatur nennt Ruth Barg als Autorin von Lyrik, Aphorismen, Satiren und Kurzprosa und führt diese Buchpublikationen ebenfalls an.    Ein wichtiger Bezugspunkt ihres Schreibens ist die existenzielle Dichtung Christine Lavants. Auch bei Ruth Barg stehen Schmerz, Erinnerung, Verlust und Verletzbarkeit nicht im Gegensatz zur Hoffnung, sondern werden zu ihrem Ausgangspunkt. Ihre Texte verschließen das Dunkle nicht, aber sie lassen immer wieder einen Durchblick offen – auf Trost, Würde und innere Standhaftigkeit.  Zahlreiche Lesungen führten Ruth Barg nach Österreich, Deutschland und in die Schweiz; zudem war sie in ORF-Sendungen vertreten. Für ihr literarisches Schaffen erhielt sie 1983 und 1985 Anerkennungspreise der VOEST-Kulturgemeinschaft Linz.  Seit 1987 ist Ruth Barg Mitglied des Steiermärkischen Kunstvereins Werkbund. Damit steht sie für jene literarische Sparte, die im Werkbund seit jeher neben der bildenden Kunst einen festen Platz hat. Ihre langjährige Zugehörigkeit unterstreicht die Bedeutung des Werkbundes als qualitätsbewusste, kuratierte Künstlergemeinschaft, in der unterschiedliche künstlerische Ausdrucksformen einander begegnen und stärken.    Veröffentlichungen / Auswahl  * Augurenlächeln, Lyrikband, 1989 * Ursachloser Schimmer eines Traums, 1991 * Verkohltes Licht, 1999 * Aschenflug – Flugasche, Gedichte, 2020 * Veröffentlichungen in Anthologien und Zeitschriften, u. a. „Reibeisen“, „Lichtungen“, „Brucker Literaturturm“, „Kapfenberger Anthologie“, „Aldebaran“, „Delta der Lyrik“  Auszeichnungen  * 1983 Anerkennungspreis der VOEST-Kulturgemeinschaft Linz * 1985 Anerkennungspreis der VOEST-Kulturgemeinschaft Linz  Kurzbeschreibung / SEO-Auszug  Ruth Barg, geboren 1947 in Kapfenberg, schreibt Lyrik, Aphorismen und Kurzprosa. Seit 1987 ist sie Mitglied des Steiermärkischen Kunstvereins Werkbund und zählt zu den fein beobachtenden literarischen Stimmen der Steiermark. – Künstler – Steiermärkischer Kunstverein Werkbund
WERKBUND-KÜNSTLERIN

Ruth Barg

Ruth Barg ist Künstlerin und Mitglied des Steiermärkischen Kunstvereins Werkbund in Graz. Disziplin: Aphorismen. Mitglied seit 1987.

Mitglied seit 1987 Aphorismen Kurzprosa Literatur Lyrik Satire
Ruth Barg

Künstlerischer Lebenslau

Geboren in Kapfenberg / Steiermark Literatur: Lyrik, Aphorismen, Kurzprosa, Satire

Ruth Barg gehört zu jenen literarischen Stimmen der Steiermark, die nicht laut auftreten müssen, um nachzuklingen. Ihre Texte entstehen aus genauer Beobachtung, aus innerer Sammlung und aus einem feinen Gespür für Zwischentöne. Sie schreibt vorwiegend Lyrik, Aphorismen und Kurzprosa – verdichtete Formen, in denen jedes Wort Gewicht bekommt.

Geboren 1947 in Kapfenberg, führte sie ihr Berufsweg zunächst nicht in den Literaturbetrieb, sondern in die Arbeitswelt eines Industriebetriebes, wo sie lange als Sekretärin tätig war. Gerade diese Nähe zum gelebten Alltag, zu seinen Verletzlichkeiten, Hoffnungen und Brüchen, prägt ihre Sprache. Ruth Barg schreibt nicht aus Distanz, sondern aus Erfahrung; ihre Literatur sucht das Wesentliche hinter dem Offensichtlichen.

Ihre Gedichte und Prosatexte erschienen in zahlreichen Anthologien und Literaturzeitschriften, darunter „Reibeisen“, „Brucker Literaturturm“, „Lichtungen“, „Delta der Lyrik“, „Kapfenberger Anthologie“, „Poesie International“, „Marianne Hainisch“ und „Aldebaran“. Mit dem Lyrikband „Augurenlächeln“ erschien 1989 eine eigenständige Buchpublikation; weitere Gedichtbände wie „Ursachloser Schimmer eines Traums“, „Verkohltes Licht“ und „Aschenflug – Flugasche“erweitern ihr literarisches Werk. Die Österreichische Gesellschaft für Literatur nennt Ruth Barg als Autorin von Lyrik, Aphorismen, Satiren und Kurzprosa und führt diese Buchpublikationen ebenfalls an.

Ein wichtiger Bezugspunkt ihres Schreibens ist die existenzielle Dichtung Christine Lavants. Auch bei Ruth Barg stehen Schmerz, Erinnerung, Verlust und Verletzbarkeit nicht im Gegensatz zur Hoffnung, sondern werden zu ihrem Ausgangspunkt. Ihre Texte verschließen das Dunkle nicht, aber sie lassen immer wieder einen Durchblick offen – auf Trost, Würde und innere Standhaftigkeit.

Zahlreiche Lesungen führten Ruth Barg nach Österreich, Deutschland und in die Schweiz; zudem war sie in ORF-Sendungen vertreten. Für ihr literarisches Schaffen erhielt sie 1983 und 1985 Anerkennungspreise der VOEST-Kulturgemeinschaft Linz.

Seit 1987 ist Ruth Barg Mitglied des Steiermärkischen Kunstvereins Werkbund. Damit steht sie für jene literarische Sparte, die im Werkbund seit jeher neben der bildenden Kunst einen festen Platz hat. Ihre langjährige Zugehörigkeit unterstreicht die Bedeutung des Werkbundes als qualitätsbewusste, kuratierte Künstlergemeinschaft, in der unterschiedliche künstlerische Ausdrucksformen einander begegnen und stärken.

Veröffentlichungen / Auswahl

  • Augurenlächeln, Lyrikband, 1989
  • Ursachloser Schimmer eines Traums, 1991
  • Verkohltes Licht, 1999
  • Aschenflug – Flugasche, Gedichte, 2020
  • Veröffentlichungen in Anthologien und Zeitschriften, u. a. „Reibeisen“, „Lichtungen“, „Brucker Literaturturm“, „Kapfenberger Anthologie“, „Aldebaran“, „Delta der Lyrik“

Auszeichnungen

  • 1983 Anerkennungspreis der VOEST-Kulturgemeinschaft Linz
  • 1985 Anerkennungspreis der VOEST-Kulturgemeinschaft Linz