
Helgard Ryzienski
Das Leben zu bereichern ist immer mein künstlerischer Antrieb. Tochter eines Künstlers und Philosophen. 1968 Abschluss des Pädagogik Studiums in Graz. Bis 1988 Volksschullehrerin in Bad Blumau. Danach freischaffende Künstlerin.
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Farben der Generationen
Lebenslauf
Farbe steht im Zentrum des künstlerischen Schaffens von HELART. Schon seit ihrer Kindheit erlebt sie Farben als Ausdruck von Stimmung, Wahrnehmung und innerer Bewegung. Inspiration findet sie dabei ebenso in der Natur wie in Musik und Literatur.
Ihr künstlerischer Weg führte von frühen Arbeiten mit Tusche und Monotypie über Aquarell und Tusche bis hin zu Acryl- und Ölmalerei. Dabei experimentiert sie mit unterschiedlichen Papiermaterialien und erweitert ihr Schaffen – abhängig von Thema und Stimmung – auch um Collagen und Skulpturen.
Das Experiment und die Offenheit gegenüber unterschiedlichen Ausdrucksformen begleiten ihr Werk bis heute. Farbe und Form dienen ihr dabei nicht allein als gestalterische Mittel, sondern als Möglichkeit, Wahrgenommenes und Empfundenes sichtbar zu machen.
Aufgewachsen ist Helgard Mostler-Ryzienski gemeinsam mit fünf Geschwistern am Rosenberg in Graz. Künstlerisch geprägt wurde sie insbesondere durch ihren Vater Karl Mostler, der als Maler, Musiker, Philosoph, Schriftsteller und Buchautor tätig war. Kunst und geistige Auseinandersetzung gehörten damit schon früh zu ihrem familiären Umfeld.
Nach dem Gymnasium absolvierte sie ein Pädagogikstudium in Graz, das sie 1968 abschloss. Anschließend war sie bis 1988 als Volksschullehrerin in Bad Blumau tätig. Auch in ihrer pädagogischen Arbeit spielten Kreativität und künstlerischer Ausdruck eine wesentliche Rolle.
Parallel dazu entwickelte sie ihre eigene künstlerische Tätigkeit kontinuierlich weiter. Seit 1974 besuchte sie Seminare und Kurse, darunter Aktzeichnen an der Kunstgewerbeschule Graz. Weitere künstlerische Studien führten sie zu Prof. Gustav Seiss, Prof. Adolf Osterider und Prof. Edmund Walcher.
Nach ihrer Tätigkeit als Lehrerin widmete sie sich schließlich ganz ihrer Arbeit als freischaffende Künstlerin.
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