Steiermärkischer Kunstverein Werkbund
 
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Der Werkbund
Geschichte

Nach Gründung des heutigen Grazer Landesmuseums Joanneum durch Erzherzog Johann 1811 hat dessen Sohn Franz, Graf von Meran, als erster Präsident des Steiermärkischen Kunstvereins ab dem Jahre 1865 einen bedeutenden Schritt zur Förderung der Kunst und des Kunstverständnisses geleistet.
Kunstfreunde, Literaten und bildende Künstler haben den Verein gemeinsam getragen. Dabei haben sie Kunst und Bildung gleichermaßen als Aufgabe gesehen. Bedeutende Persönlichkeiten haben dem Verein ihr Gepräge gegeben.

Nach Franz Graf von Meran der Grazer Bürgermeister Moritz von Schreiner, der Archäologe Prof.Wilhelm gurlitt, der Gründer des kupferstichkabinetts am Joanneum Dr.Franz Wibiral, Hofrat Richard Mell - um einige zu nennen.

Für die Steiermark erwarb sich der Steiermärkischen Kunstverein große Verdienste durch seine Bildungsarbeit und durch seine offene, das Verständnis für die Kunst und die Kunst selbst fördernde Tätigkeit.
Der Steiermärkischen Kunstverein hat es verstanden, die Bestrebungen der Künstler uneigennützig zu fördern.

Aus ihm heraus wurde 1899 die Vereinigung der bildenden Künstler gegründet, unter ihrer Patronanz fanden 1923-1926 die ersten Ausstellungen der Sezession statt und auch der Künstlerbund verdankt dem Steiermärkischen Kunstverein seine Entstehung (1925). 1952 gründeten die Künstler den Werkbund im Steiermärkischen Kunstverein, um ihre Anliegen selber zu vertreten. Der bereits im Urstatut enthaltene §33 stellt fest: "Der Steiermärkischen Kunstverein beschränkt seine Wirksamkeit vorzugsweise auf die der gegenwärtigen Generation angehörende Kunstperiode." Dies war letzlich keine Einschränkung seiner Tätigkeit, sondern ein ständiger Ansporn zu unentwegter Auseinandersetzung mit den jeweils aktuellen Kunstströmungen und hat ihn somit über jeglichen Zeitenwechsel hinweg lebendig erhalten.

Dem bereits in den Gründungssatzungen enthaltenen pluralistischen Gedankengut folgend öffnete sich der Steiermärkischen Kunstverein Werkbund in den vergangenen zehn Jahren unter seinem Präsidenten Direktionsrat Curt Schnecker über die Sparten der bildenden Kunst und Literatur hinaus der Objekt- und Materialkunst, der Keramik, Tapisserie, künstlerischen Fotografie und Musik. Insgesamt prägen heute über 150 Aktive das künstlerische Antlitz des Vereins, hievon entfallen rund 75% auf den Kreis der bildenden Künstler. Künstlerische Mitglieder aus 15 Nationen runden die bunte Palette ab, hinzu kommen noch ca.300 fördernde Kunstfreunde.

Der Steiermärkischen Kunstverein Werkbund verfügt über eigene Präsentationsräume, die Werkbund-Galerie, in 8010 Graz, Heinrichstraße 10. sie ist vornehmlich den Nachwuchskräften im Werkbund sowie den Gästen des Vereines gewidmet. Ausstellungen, Lesungen und Vorträge erfolgen programmgemäß auf lokaler, regionaler internationaler Ebene.

Aktuell liegt die Betonung auf einer verstärkten Internationalisierung der Intentionen und Interessen des Steiermärkischen Kunstverein Werkbund. Sinngemäß wurden seine Bemühungen um Aufnahme in die European Federation of Artists´Colonies (EuroArt) 1998 von Erfolg gekrönt. Gemeinsame Ausstellungen in europäischen Hauptstädten und Künstlerorten in jährlicher Abfolge ergänzen und bereichern den Werkbundausstellungskalender.

Curt Schnecker
Schreiner

Curt Schnecker
Mell

Curt Schnecker
Meran

Curt Schnecker
Pammer

Curt Schnecker
Oberhuber